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Enneapterygius niger Dreiflossenschleimfisch

Enneapterygius niger wird umgangssprachlich oft als Dreiflossenschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Richard Bajol, Neukaledonien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Richard Bajol, Neukaledonien . Please visit www.picture-worl.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13654 
AphiaID:
277325 
Wissenschaftlich:
Enneapterygius niger 
Umgangssprachlich:
Dreiflossenschleimfisch 
Englisch:
Black Triplefin, New Caledonian Triplefin, New Caledonian Black Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneapterygius (Gattung) > niger (Art) 
Erstbestimmung:
Fricke, 1994 
Vorkommen:
Mikronesien, Neukaledonien, Philippinen, Salomon-Inseln, Salomonen, Taiwan, Vanuatu 
Meerestiefe:
0 - 15 Meter 
Größe:
2,9 cm - 3,2 cm 
Temperatur:
24.7°C - 29.4°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-21 14:54:52 

Haltungsinformationen

Den Artnamen "niger" hat diese Art den Männchen zu verdanken, die sehr umfangreich mit Melanophoren bedeckt sind.
Besonders auffällig bei den Männchen ist die leuchtend gelblich-orangefarbene Afterflosse.

Die Weibchen sind durch eine insgesamt hellere Erscheinung 9 basalen, dunklen Flecken auf der Afterflosse zu erkennen.

Erwachsene Tiere bewohnen Fels- und Korallenriffe, einschließlich Gezeitentümpel und Schlammlagunen.
Die befruchteten Eier sind halbkugelförmig und mit zahlreichen klebrigen Fäden bedeckt, die sie in den Algen an den Nistplätzen verankern.
Die Larven sind planktonisch und kommen hauptsächlich in flachen, küstennahen Gewässern vor.

Etymologie:
Enneapterygius stammt aus dem Griechischen, "ennea" steht für die Zahl neun und "pterygion" bedeutet kleine Flosse, während "niger" aus dem Lateinischen kommt und schwarz bedeutet.

Ebenfalls in den Gewässern um Neukaledonien lebt der Schleimfisch Helcogramma novaecaledoniae Fricke, 1994.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


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