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Enneapterygius olivaceus Olivgrüner Dreiflossen-Schleimfisch

Enneapterygius olivaceus wird umgangssprachlich oft als Olivgrüner Dreiflossen-Schleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Zenodo

Foto: Okinawa-jima Island, Okinawa Islands, Japan

/ 23.3 mm Seitenlänge
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Zenodo

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
16927 
AphiaID:
1775275 
Wissenschaftlich:
Enneapterygius olivaceus 
Umgangssprachlich:
Olivgrüner Dreiflossen-Schleimfisch 
Englisch:
Olive Green Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneapterygius (Gattung) > olivaceus (Art) 
Erstbestimmung:
Dewa, Tashiro & Motomura, 2023 
Vorkommen:
Japan, Okinawa, Philippinen, Ryūkyū-Inseln 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0,5 - 3 Meter 
Habitate:
Felsenriffe 
Größe:
0,137 cm - 0,223 cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-11-07 16:55:33 

Haltungsinformationen

Der Körper von Enneapterygius olivaceus ist gelblich-braun, mit ca. 5 dunklen schrägen Streifen und mit weißlichen Flecken gesprenkelt, während die untere Hälfte des Kopfes und der Ansatz der Brustflossen mit verstreuten Melanophoren versehen iist.
Die erste Rückenflosse ist durchscheinend weiß, die Membran zwischen erstem und zweitem Stachelstrahl ist cremefarben.
Die zweite und dritte Rückenflosse sind transparent mit schwarzen Flecken versehen.

Verbreitung und Lebensraum.
Derzeit ist Enneapterygius olivaceus nur aus dem Süden Japans und von den Philippinen bekannt.
Die in dieser Studie "A new species of the genus Enneapterygius (Perciformes: Tripterygiidae) from Japan and the Philippines, with a synopsis and synonymy of related species" untersuchten Exemplare wurden im südlichen Teil der Ryukyu-Inseln (Amami-, Okinawa- und Yaeyama-Inseln) sowie auf den Talampulan- und Negros-Inseln auf den Philippinen gesammelt.

Habitat: Tiere wurden u.a. auf der Oberseite des Felsens gesammelt, der mit kurzem Seetang bedeckt war.

Etymologie. Der spezifische Name „olivaceus“, stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf die olivgrüne Körperfarbe der Exemplare.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Männlich


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