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Enneapterygius nanus Zwerg- oder Pygmäen-Dreiflossenschleimfisch

Enneapterygius nanus wird umgangssprachlich oft als Zwerg- oder Pygmäen-Dreiflossenschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber David Burdick, Guam

Foto: Guam, Mikronesien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers David Burdick, Guam Copyright David Burdick, Guamreeflife.com. Please visit www.guamreeflife.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13650 
AphiaID:
277323 
Wissenschaftlich:
Enneapterygius nanus 
Umgangssprachlich:
Zwerg- oder Pygmäen-Dreiflossenschleimfisch 
Englisch:
Pygmy Triplefin, Pygmy Threefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneapterygius (Gattung) > nanus (Art) 
Erstbestimmung:
(Schultz, ), 1960 
Vorkommen:
Ashmore- und Cartierinseln, Australien, Bali, Französisch-Polynesien, Guam, Indonesien, Java, Kleine Sundainseln, Korallenmeer (Ost-Australien), Lord-Howe-Insel, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Östlicher Indischer Ozean, Papua, Papua-Neuguinea, Queensland (Ost-Australien), Rapa, Salomon-Inseln, Salomonen, Taiwan, Tasmansee, Thailand, Timorsee, Tonga, West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
28,3°C - 29,1°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-18 12:53:10 

Haltungsinformationen

Enneapterygius nanus ist ein semi-transparenter Schleimfisch mit undeutlichen schrägen blassen und düsteren Bändern auf dem Körper, die Männchen dieser Art sind unter dem Kopf stark pigmentiert.
Adulte Tiere bewohnen flache Küsten- und Außenriffkämme und -hänge, die Tiere werden aber auch in hohen, isolierten Gezeitentümpeln und wellengepeitschten Spitzen von Lagunenriffen gefunden.

Die Eier sind halbkugelförmig und mit zahlreichen klebrigen Fäden bedeckt, die sie in den Algen an den Nistplätzen verankern werden.
Die Fischlarven sind planktonisch und kommen hauptsächlich in flachen, küstennahen Gewässern vor.

Haltungserfahrungen der Art liegen nicht vor.

Synonym: Tripterygion nanus Schultz, 1960

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Atlas of Living Australia (en). Abgerufen am 18.02.2021.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 18.02.2021.
  3. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 18.02.2021.
  4. Homepage David (Dave) Burdick (en). Abgerufen am 18.02.2021.
  5. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 18.02.2021.
  6. Tripterygiid Fishes of Australia, New Zealand and the Southwest Pacific Ocean (Teleostei) (en). Abgerufen am 18.02.2021.
  7. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 18.02.2021.

Bilder

Allgemein


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