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Apogon townsendi Gürtel-Kardinalbarsch

Apogon townsendi wird umgangssprachlich oft als Gürtel-Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Pauline Walsh Jacobson, USA

usvi 16 IMG_0133a sm Belted Cardinalfish, Apogon townsendi, Frederiksted Pier, U.S, Virgin Islands 2016


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Pauline Walsh Jacobson, USA Pauline Walsh Jacobson, USA. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
302 
AphiaID:
273108 
Wissenschaftlich:
Apogon townsendi 
Umgangssprachlich:
Gürtel-Kardinalbarsch 
Englisch:
Belted Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogon (Gattung) > townsendi (Art) 
Erstbestimmung:
(Breder, ), 1927 
Vorkommen:
Bahamas, Barbados, Belize, Cayman Inseln, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Guadeloupe, Haiti, Hong Kong, Jamaika, Karibik, Kuba, Mexiko (Ostpazifik), Niederländische Antillen, Puerto Rico, USA, West-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 55 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Felsige, harte Meeresböden, Felsspalten, Korallenriffe, Meerwasser, Riffhänge, Riffverbunden, Unterwasserhöhlen 
Größe:
bis zu 6,5cm 
Temperatur:
24,8°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-02-05 18:56:53 

Haltungsinformationen

Apogon townsendi (Breder, 1927)

Apogon townsendi ist ein tropischer Meeresfisch der Gattung Apogon. Er wird bis 6,5 cm groß. Sein Vorkommen erstreckt sich von den Gewässern des westlichen Atlantiks vor Mittel- und Südamerika.

Apogon townsendi bewohnt Korallen- und Felsgebiete, oft in der Nähe von Abhängen. Lebt einzeln oder in Gruppen in Höhlen oder Löchern. Ist oft schwebend zwischen den Stacheln von Diadema Seeigeln zu finden.

Maulbrüter. Ausgeprägte Paarung während der Balz und des Laichens.

Apogon townsendi ist auf dem Rücken rosarot und auf der Bauchseite gelblichrot. Diese Fische sind Maulbrüter.

Synonyme:
Amia townsendi Breder, 1927 · unaccepted
Apogon toensendi (Breder, 1927) · unaccepted (misspelling)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Smithsonian Tropical Research Institue (en). Abgerufen am 05.02.2025.
  3. Wikipedia (en). Abgerufen am 03.04.2022.

Bilder

Allgemein


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