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Apogon semiornatus Kardinalbarsch

Apogon semiornatus wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 350 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Bilddetail


Steckbrief

lexID:
3802 
AphiaID:
209364 
Wissenschaftlich:
Apogon semiornatus 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Oblique-banded Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogon (Gattung) > semiornatus (Art) 
Erstbestimmung:
Peters, 1876 
Vorkommen:
Alor, Australien, Bali, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Fidschi, Flores, Golf von Oman / Oman, Indonesien, Indopazifik, Japan, Jemen, Kiribati, Komodo, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Maumere, Mauritius, Mosambik, Neukaledonien, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Seychellen, Süd-Afrika, Sumatra, Taiwan, Tonga, Vietnam, Weihnachtsinsel, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
5 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Austerneier, Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischeier, Fischlarven, Fischbrut, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Kleine Fische, Lobstereier, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Aquarium:
~ 350 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-24 11:15:16 

Haltungsinformationen

Apogon semiornatus Peters, 1876

Dieser hübsch gefärbte Kardinalbarsch wurde uns von Tropical Live Import zugeschickt. Scheinen nach dem Import einfach und lebhaft.
Man findet sie im Meer in Tiefen von 5-30 Metern.

Synonyme:
Amia diencaea Smith & Radcliffe, 1912
Amia semiornata (Peters, 1876)
Apogon diencaeus (Smith & Radcliffe, 1912)
Apogon warreni Regan, 1908

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Apogon (Genus) > Apogon semiornatus (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Apogon semiornatus als gieriger Fischfresser (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright : Izuzuki / http://www.izuzuki.com
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Copyright : Izuzuki / http://www.izuzuki.com
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Copyright Dr. Gerry Allen, Foto aus Alor, Indonesia
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Copyright Dr. J. E. Randall, Bali, Indonesien
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Apogon semiornatus - Kardinalbarsch
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Apogon semiornatus - Kardinalbarsch
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Apogon semiornatus - Kardinalbarsch
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Apogon semiornatus   Peters, 1876
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