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Apogon robinsi Kardinalbarsch

Apogon robinsi wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 720 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Neil DeMaster, USA

Attribution-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-ND 2.0)
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Neil DeMaster, USA

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11414 
AphiaID:
273087 
Wissenschaftlich:
Apogon robinsi 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Roughlip Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogon (Gattung) > robinsi (Art) 
Erstbestimmung:
Böhlke & Randall, 1968 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Curaçao, Dominica, Guadeloupe, Honduras, Karibik, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Niederländische Antillen, Panama, Puerto Rico, Saint Kitts und Nevis, Saint Martin / Sint Maarten, Saint Vincent und die Grenadinen, Sint Eustatius und Saba, West-Atlantik 
Meerestiefe:
3 - 91 Meter 
Größe:
bis zu 10,1cm 
Temperatur:
26,5°C - 28,5°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Austerneier, Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischeier, Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Korallenlaich, Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Lobstereier, Muschelkrebse (Ostrakoden), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 720 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-08 16:15:46 

Haltungsinformationen

Apogon robinsi ist ein in der Karibik weit verbreiteter Kardinalbarsch, der n mehrfacher Hinsicht recht auffällig ist.
Zunächst besitzt er recht große Augen, die er in seiner tiefsten Wasserverbreitung um die 90 Meter benötigt, um die dortigen Restlichtmengen noch möglichst optimal nutzen zu können.
Hinter der zweiten Rückenflosse und kurz vor dem Ansatz der Schwanzflosse wird der Körper von Apogon robinsi von zwei breiten, senkrecht verlaufenden Balken, die einen hellen, silberfarbenen Bereich einschließen, eingerahmt.
Der restliche Körper ist orangefarben mit sich Richtung Kopf verlierenden silberfarbenen Musterrungen.

Importe des Maulbrüters sind uns nicht bekannt, wir lassen uns aber gerne mit Haltungserfahrungen überraschen, da es durchaus möglich ist, dass der Barsch das eine oder andere Mal mitimportiert wird oder wurde.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Shorefishes of the Greater Caribbean online information system (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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