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Apogon americanus Kardinalbarsch

Apogon americanus wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber AndiV

Copyright Ricardo Zaluar Guimarães, Foto: Ilhas Rasas Archipelago, Espírito Santo , Brasilien




Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8793 
AphiaID:
272972 
Wissenschaftlich:
Apogon americanus 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Brazilian Flamefish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogon (Gattung) > americanus (Art) 
Erstbestimmung:
Castelnau, 1855 
Vorkommen:
Brasilien 
Größe:
bis zu 10,1cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2015-09-30 11:45:27 

Haltungsinformationen

Castelnau, 1855

Der feuerrorte Kardinalbarsch kommt endemisch nur in Brasilien, und den zu Barsilien gehörenden Inseln Fernando de Noronha Archipelago, Trindade and Martim Vaz und St. Paul's Rocks vor.

Der Kardinal bewohnt Felsenpools wird aber auch in Tiefen von mindestens 50 Metern in Felshöhlen und Felsspalten gefunden, wo er sich tagsüber vor Fressfeinden versteckt hält.
Mit Einbruch der Dunkelheit begeben sich die maulbrütenden Fische dann auf die Jagd nach geeignetem Zooplankton und Zoobenthos.
In Felsbereichen mit reichlich Kalkrotalgen verschmelzen die Konturen des Barschs perfekt.

Wir gehen davon aus, dass dieses Farbjuwel nicht gezielt in den deutschen Fachhandel gelangen wird.

Synonym:
Apogon americanum Castelnau, 1855

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Apogon (Genus) > Apogon americanus (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Discover Life (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Fishwise Pro von Denis & Sally Polack (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Ricardo Zaluar Guimarães, Foto: Ilhas Rasas Archipelago, Espírito Santo , Brasilien
1
Copyright Raphael M. Macieira, Foto: Trindade Island, Brasilien
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