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Apogon maculatus Flammen-Kardinalbarsch

Apogon maculatus wird umgangssprachlich oft als Flammen-Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Pauline Walsh Jacobson, USA

bhb 21 P3315596,Flamefish, Apogon maculatus, male mouth brooding eggs, Florida 2021


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Pauline Walsh Jacobson, USA Pauline Walsh Jacobson, USA. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
310 
AphiaID:
159589 
Wissenschaftlich:
Apogon maculatus 
Umgangssprachlich:
Flammen-Kardinalbarsch 
Englisch:
Flamefish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogon (Gattung) > maculatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Poey, ), 1860 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Nicaragua, Niederländische Antillen, Panama, Puerto Rico, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Martin / Sint Maarten, Saint Vincent und die Grenadinen, Sri Lanka, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela, West-Atlantik 
Meerestiefe:
1 - 128 Meter 
Größe:
10 cm - 11 cm 
Temperatur:
21°C - 26°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Kleine Fische, Lobstereier, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 800 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-10-23 14:00:59 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Apogon maculatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Apogon maculatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Apogon maculatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Apogon maculatus (Poey, 1860)

Krankheitsanfälligkeit:Transportempfindlich, wie die meisten Apogon. Ob es an der Vorhälterung liegt, entzieht sich unserer Kentniss. Bei guter Fütterung ausdauernd.

Sozialverhalten: Kein Schwarmfisch, bisweilen territorial, vor allem gegenüber Artgenossen. Einzelhaltung sollte unbedingt eingehalten werden.

Becken: braucht gut strukturiertes Becken mit Versteckmöglichkeiten.

Vorsicht: Frißt Fische bis 5cm.

Synonym:
Monoprion maculatus Poey, 1860

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Reefvid (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. WoRMS (en). Abgerufen am 22.10.2021.

Bilder

Weiblich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 31.08.10#2
Halte diesen Fisch -einzeln- seit ca. 2 Jahren, war vorher schon in einem Schaubecken, also keine "Kinderkrankheiten". Frisst problemlos, lebt etwas versteckt. Seit ungefähr 1/2 Jahr verschwinden die Putzergarnelen.Hhabe den Fisch 2 x auf frischer Tat ertappt mit Garnele im Maul. 5 Stück L. amboiensis und 3 Stück L. debelius fielen ihm zum Opfer. Fische lässte erin Ruhe (bzw. es sind nur größere als er im Becken)
am 29.10.04#1
Auf jedem Fall sehr territorial. Nach einigen Monaten hat bei mir nur ein Tier von fünfen überlebt. Die anderen wurden entweder zum herausspringen genötigt, oder so weit verbissen das die Schwanzflosse nicht mehr zu retten war. Die Tiere leben versteckt und kommen nur zum füttern hervor.
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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