Haltungsinformationen
Eviota cf. sigillata Jewett & Lachner, 1980
Die hier beschriebene Art stammt von Jack Randall, und wird derzeit als Eviota cf. sigillata bezeichnet. Also sehr ähnlich der hier im Lexikon bereits vorgestellten Art Eviota sigillata.
Diese kleine Grundel, Eviota sigillata, ist ein sehr kurzlebiges Tierchen. Die Lebensdauer beträgt von Geburt bis zum Tode nur 59 Tage!
Zwei Wissenschaftler der Universität von Townsville fanden etwas erstaunliches heraus: An den quergeschliffenen Gehörsteinen der Grundel zeigen sich Tagesringe, ähnlich wie die Jahresringe von Bäumen. Hierüber kann man das Alter der Grundel erkennen. Trotz der Kürze der Zeit bekommt die kleine Grundel ihr Leben doch auf die Reihe. Die aus den Eiern geschlüpften Larven verbringen nur ca. 24 Stunden im Plankton treibend. Schon einen Tag später lassen sie sich dann mit schon ca. 7 mm zwischen den Korallen nieder. Bereits nach weiteren 14 Tagen ist die Grundel dann schon geschlechtsreif. Es bleiben dann nur noch drei Wochen, um genügend Nachkommen zu erzeugen. Nach Angaben von Dr. Peter Wirtz zeugt diese Grundel sieben Generation im Jahr.
Uns ist nicht bekannt, ob diese Art hier schon mal eingeführt und gepflegt wurde.
25 Journal of the Ocean Science Foundation, 20, 25– 75 (2016) A review of the dwarfgobies of Fiji, including descriptions of five new species (Teleostei: Gobiidae: Eviota) DAVID W. GREENFIELD and JOHN E. RANDALL
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die hier beschriebene Art stammt von Jack Randall, und wird derzeit als Eviota cf. sigillata bezeichnet. Also sehr ähnlich der hier im Lexikon bereits vorgestellten Art Eviota sigillata.
Diese kleine Grundel, Eviota sigillata, ist ein sehr kurzlebiges Tierchen. Die Lebensdauer beträgt von Geburt bis zum Tode nur 59 Tage!
Zwei Wissenschaftler der Universität von Townsville fanden etwas erstaunliches heraus: An den quergeschliffenen Gehörsteinen der Grundel zeigen sich Tagesringe, ähnlich wie die Jahresringe von Bäumen. Hierüber kann man das Alter der Grundel erkennen. Trotz der Kürze der Zeit bekommt die kleine Grundel ihr Leben doch auf die Reihe. Die aus den Eiern geschlüpften Larven verbringen nur ca. 24 Stunden im Plankton treibend. Schon einen Tag später lassen sie sich dann mit schon ca. 7 mm zwischen den Korallen nieder. Bereits nach weiteren 14 Tagen ist die Grundel dann schon geschlechtsreif. Es bleiben dann nur noch drei Wochen, um genügend Nachkommen zu erzeugen. Nach Angaben von Dr. Peter Wirtz zeugt diese Grundel sieben Generation im Jahr.
Uns ist nicht bekannt, ob diese Art hier schon mal eingeführt und gepflegt wurde.
25 Journal of the Ocean Science Foundation, 20, 25– 75 (2016) A review of the dwarfgobies of Fiji, including descriptions of five new species (Teleostei: Gobiidae: Eviota) DAVID W. GREENFIELD and JOHN E. RANDALL
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii