Haltungsinformationen
Eviota amamiko Fujiwara, Suzuki & Motomura, 2019
Amamiko Dwarfgoby
Beschrieben wurde die hünsche Grundel erst im Jahre 2019 durch Fujiwara, Suzuki & Motomura.
Eviota ist eine Gattung sehr kleiner Meeresgrundeln. Eviota-Arten sind sehr klein und erreichen meist Längen von ca 12 bis 40 mm. Sie kommen im Roten Meer und im tropischen Indopazifik, bis nach Japan, östlich auch bis Hawaiii vor. Verbreitungsschwerpunkt ist das Korallendreieck wo zahlreiche endemische Arten aber auch viele noch unbeschriebene Arten vermutet werden. Derzeit sind schon über 120 Arten bekannt und des werden immer mehr.
Bei einer Haltung im Meerwasseraquarium sollte unbedingt auf den Beibesatz geachtet werden, zu große Tiere verschrecken die kleine Grundel oder sehen sie als einen netten Zwischenhappen an.
Die Grundel ist für kleine Nanobecken gut geeignet und ihr interessantes Verhalten lädt zu schönen Beobachtungen ein. Wir sind gespannt ob diese wunderschöne Grundel jemals den Weg zu heimischen Aquarianern finden werden.
Original Description:
Fujiwara, K.; Suzuki, T.; Motomura, H. (2019). Two new dwarfgobies (Gobiidae) from southern Japan: Eviota amamiko and Eviota perspicilla. Ichthyological Research. 67(1): 139-154., available online at https://doi.org/10.1007/s10228-019-00712-x [details]
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Amamiko Dwarfgoby
Beschrieben wurde die hünsche Grundel erst im Jahre 2019 durch Fujiwara, Suzuki & Motomura.
Eviota ist eine Gattung sehr kleiner Meeresgrundeln. Eviota-Arten sind sehr klein und erreichen meist Längen von ca 12 bis 40 mm. Sie kommen im Roten Meer und im tropischen Indopazifik, bis nach Japan, östlich auch bis Hawaiii vor. Verbreitungsschwerpunkt ist das Korallendreieck wo zahlreiche endemische Arten aber auch viele noch unbeschriebene Arten vermutet werden. Derzeit sind schon über 120 Arten bekannt und des werden immer mehr.
Bei einer Haltung im Meerwasseraquarium sollte unbedingt auf den Beibesatz geachtet werden, zu große Tiere verschrecken die kleine Grundel oder sehen sie als einen netten Zwischenhappen an.
Die Grundel ist für kleine Nanobecken gut geeignet und ihr interessantes Verhalten lädt zu schönen Beobachtungen ein. Wir sind gespannt ob diese wunderschöne Grundel jemals den Weg zu heimischen Aquarianern finden werden.
Original Description:
Fujiwara, K.; Suzuki, T.; Motomura, H. (2019). Two new dwarfgobies (Gobiidae) from southern Japan: Eviota amamiko and Eviota perspicilla. Ichthyological Research. 67(1): 139-154., available online at https://doi.org/10.1007/s10228-019-00712-x [details]
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Hiroshi Senou, Japan