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Eviota cf. teresae Zwerggrundel

Eviota cf. teresae wird umgangssprachlich oft als Zwerggrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Mark V. Erdmann (Conservation International Advertisement), Indonesien

Eviota cf. teresae, (c) by Mark V. Erdmann, Nuusafee, Samoa


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Mark V. Erdmann (Conservation International Advertisement), Indonesien Copyright Dr. Mark V. Erdmann

Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
9921 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Eviota cf. teresae 
Umgangssprachlich:
Zwerggrundel 
Englisch:
Dwarfgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Eviota (Gattung) > cf. teresae (Art) 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Aquarium:
~ 100 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-09-25 13:46:11 

Haltungsinformationen

Eviota cf. teresae, Mark V. Erdmann, Nuusafee, Samoa

Herzlichen Dank an den Bilderspender Mark V. Erdmann der die Aufnahme auf Samoa gefertig hat. Es dürfte sich aber mit ziemlicher Sicherheit um die Eviota teresae handeln.

Diese Grundel wurde, neben 4 anderen Eviota, erst im Jahr 2016 beschrieben alle kommen aus Fidschi.

The family of tiny gobies is growing rapidly. David W. Greenfield and John E Randall have described five new dwarfgobies for the genus Eviota: E. eyreae, E. mimica, E. richardi, E. teresae, and E. thamani.
All five of the new dwarfgoby species are positively known from Fiji. The novel species described in the latest publication of Journal of the Ocean Science Foundation are:

Eviota eyreae, Eviota mimica, Eviota richardi, Eviota teresae, Eviota thamani

The paper is open access and includes a review of the entire Eviotaa dwarfgobies, a genus that contains numerous gobies that pack a lot of color into their tiny bodies.

Leider haben wir diese Grundel noch nie zu Gesicht bekommen. Ist aber sicherlich einzuschätzen wie der Rest der Eviota-Grundeln, was die Haltung und Futteraufnahme angeht.

Die Futteraufnahme ist meist leicht, sie sind wenig empfindlich, aber auch nur mit zartem Fischbesatz zu vergesellschaften. Sind in der Regel wenig krankheitsanfällig und nehmen jegliches (der Fischgröße angepasstes) Futter auf.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Advanced Aquarists (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Eviota cf. teresae, (c) by Mark V. Erdmann, Nuusafee, Samoa
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