Haltungsinformationen
$alt ist nur von den zu Japan gehörenden Ryūkyū-Inseln im Ostchinesischen Meer bekannt und gilt daher als endemische Art.
Diese Eviota-Art lebt in einem Riffgebiet einer Flussmündung, wo sie in Felsspalten und zwischen Austernschalen anzutreffen ist.
Trimma- und Eviota-Zwerggrundeln sind dankbare Pfleglinge und in einem Aquarium ohne größere und hektische Mitbewohner interessant zu beobachten.
Leider ist diese Art in zwischen stark bedroht, da in den angrenzenden Gebieten inzwischen ein Hotelresort entstanden ist, und es gibt hinsichtlich der Wasserverschmutzung des Grundwassers durch dieses Resort große Bedenken.
Im Grundwasser wurde bereits eine große Menge an Stickstoff festgestellt, und es gab einen Rückgang der Muscheln in der inneren Bucht sowie eine Zunahme von Hautkrankheiten und Parasiten bei Fischen (Ministry of the Environment Japan 2015).
Von daher stellt sich wirklich die Frage, wie lange die Grundel diese erheblichen Beeinträchtigungen aushalten kann.....
Wir bedanken uns herzlcih bei Toshiyuki Suzuki, Japan, der die Art 2005 beschrieben und uns freundlicher Weise eines seiner Fotos überlassen hat.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Diese Eviota-Art lebt in einem Riffgebiet einer Flussmündung, wo sie in Felsspalten und zwischen Austernschalen anzutreffen ist.
Trimma- und Eviota-Zwerggrundeln sind dankbare Pfleglinge und in einem Aquarium ohne größere und hektische Mitbewohner interessant zu beobachten.
Leider ist diese Art in zwischen stark bedroht, da in den angrenzenden Gebieten inzwischen ein Hotelresort entstanden ist, und es gibt hinsichtlich der Wasserverschmutzung des Grundwassers durch dieses Resort große Bedenken.
Im Grundwasser wurde bereits eine große Menge an Stickstoff festgestellt, und es gab einen Rückgang der Muscheln in der inneren Bucht sowie eine Zunahme von Hautkrankheiten und Parasiten bei Fischen (Ministry of the Environment Japan 2015).
Von daher stellt sich wirklich die Frage, wie lange die Grundel diese erheblichen Beeinträchtigungen aushalten kann.....
Wir bedanken uns herzlcih bei Toshiyuki Suzuki, Japan, der die Art 2005 beschrieben und uns freundlicher Weise eines seiner Fotos überlassen hat.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Toshiyuki Suzuki, Japan