Haltungsinformationen
Eviota toshiyuki Greenfield & Randall, 2010
Die bisher nur von Japan und Ryukyu stammende Grundel Eviota toshiyuki wurde erst 2010 von Greenfield und Randall beschrieben.
Es liegen daher leider noch keine besseren Fotos vor.
Eviota ist eine Gattung sehr kleiner Meeresgrundeln. Eviota-Arten sind sehr klein und erreichen meist Längen von ca 13 bis 40 mm. Sie kommen im Roten Meer und im tropischen Indopazifik, bis nach Japan, östlich auch bis Hawaiii vor. Verbreitungsschwerpunkt ist das Korallendreieck wo zahlreiche endemische Arten aber auch viele noch unbeschriebene Arten vermutet werden.
Leider haben wir diese Grundel im Fachhandel noch nie zu Gesicht bekommen. Ist aber sicherlich einzuschätzen wie der Rest der Eviota-Grundeln.
Futteraufnahme ist meist recht leicht, sie sind wenig empfindlich, aber auch nur mit zartem Fischbesatz zu vergesellschaften. Sind in der Regel wenig krankheitsanfällig und nehmen jegliches (der Größe angepasstes) Futter auf.
Die Tiere können in einer für Taucher gut erreichbaren Tiefe von etwa 3 bis 10 Metern angetroffen werden, wenn man sie entdeckt.
Leider liegen uns noch keine gezielten Informationen über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung im Meerwasseraquarium vor.
Main reference
Greenfield, D.W. and J.E. Randall, 2010. Four new gobiid fishes of the genus Eviota from the Western Pacific, with clarification of Evoita guttata and Evoita albolineata (Teleostei: Goblidae). Proc. Calif Acad. Sci. 61(3):269-289. (Ref. 83982)
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die bisher nur von Japan und Ryukyu stammende Grundel Eviota toshiyuki wurde erst 2010 von Greenfield und Randall beschrieben.
Es liegen daher leider noch keine besseren Fotos vor.
Eviota ist eine Gattung sehr kleiner Meeresgrundeln. Eviota-Arten sind sehr klein und erreichen meist Längen von ca 13 bis 40 mm. Sie kommen im Roten Meer und im tropischen Indopazifik, bis nach Japan, östlich auch bis Hawaiii vor. Verbreitungsschwerpunkt ist das Korallendreieck wo zahlreiche endemische Arten aber auch viele noch unbeschriebene Arten vermutet werden.
Leider haben wir diese Grundel im Fachhandel noch nie zu Gesicht bekommen. Ist aber sicherlich einzuschätzen wie der Rest der Eviota-Grundeln.
Futteraufnahme ist meist recht leicht, sie sind wenig empfindlich, aber auch nur mit zartem Fischbesatz zu vergesellschaften. Sind in der Regel wenig krankheitsanfällig und nehmen jegliches (der Größe angepasstes) Futter auf.
Die Tiere können in einer für Taucher gut erreichbaren Tiefe von etwa 3 bis 10 Metern angetroffen werden, wenn man sie entdeckt.
Leider liegen uns noch keine gezielten Informationen über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung im Meerwasseraquarium vor.
Main reference
Greenfield, D.W. and J.E. Randall, 2010. Four new gobiid fishes of the genus Eviota from the Western Pacific, with clarification of Evoita guttata and Evoita albolineata (Teleostei: Goblidae). Proc. Calif Acad. Sci. 61(3):269-289. (Ref. 83982)
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Eviota
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






robertbaur