Haltungsinformationen
Die Gattung Eviota, die im größten Teil des Indopazifiks vorkommt, ist eine der artenreichsten Gattungen von Korallenfischen Gattung, die derzeit mit 131 Arten vertreten ist.
Die neue Art ist derzeit nur von der Insel Atauro in Timor-Leste bekannt, wo sie von den Oberseiten von Porites-Korallenknollen in einer flachen subtidalen (0,5-2 m) Brandungszone gesammelt wurde.
Atauro ist eine osttimoresische Insel in der Bandasee nördlich von Timor., der Name "Atauro" bedeutet "Ziege", was daher kommt, dass auf der Isel Ziegen gehalten werden.
Eviota atauroensis wurde in der flachen (0,5 -2 Meter Tiefe) in der Brandungszone von mittelgroßen Porites-Korallenbommeln gesammelt, wo die einzelnen Grundeln auf den abgestorbenen Korallenoberseiten von Bommies ruhten, die bei den niedrigsten Gezeiten freiliegen.
Die toten Korallen-Struktur unterliegt einer umfangreichen Bioerosion, die Löcher und Risse zum Schutz der Grundeln entstehen lässt.
Die Hintergrundfarbe von Kopf und Körper der Atauro-Zwerggrundel sind durchscheinend grau, mit bläulichem Schimmer am Körper
Entlang der Mittellinie des Körpers verlaufen 6 innere schwarze Flecken, die sich über die silberweißn Wirbelsäule ziehen und zuletzt einen deutlichen Schwanzstielfleck bilden, der sich bis über die Mittellinie erstreckt.
Die hinteren 4 Flecken sind mit den ventralen postanalen Flecken verbunden, der fünfte verbindet sich mit zwei Flecken.
Desweuteres sind 5 dunkle postanale Flecken zu erkennen, die durch silberweiße Flecken getrennt sind.
Die Schuppen des Körpers sind rot-orange umrandet; eine Reihe kleiner rot-orangefarbener Flecken verläuft entlang der Rückenflossenbasis.
Die Schwanzflossenbasis ist mit Ansammlungen rot-orangefarbener Flecken über der Hypuralplatte versehen und zwei rot-orangefarbene Flecken, einer dorsal und einer ventral, auf der fleischigen Brustflossenbasis, die Ansammlungen deutlich getrennter, kleiner schwarzer Melanophoren überlagern.
Der Kopf ist mit rot-orangefarbenen Flecken und Bändern, die über kleinen schwarzen Melanophoren liegen.
3 Bänder sind auf der Oberseite des Kopfes, zwei über dem Nacken, eines erstreckt sich von hinter dem Auge nach oben, zu erkennen.
Der Bereich hinter den Augen mit einem Fleck, 3 Flecken, die sich vom Auge aus in 4-Uhr-Position über die Wange; weitere 4 bilden einen Balken an der 6-Uhr-Position, der sich bis unter den Kiefer erstreckt;
Auf Kiefer, Wange und im Bereich des Kiemendeckels sowie unter dem Kopf befinden mehrere weitere verstreute rot-orangefarbene Flecke .
Das Auge ist durch einen gelbem Ring um die Pupille gekennzeichnet, die Iris ist silberfarben, von schmalen roten Speichen durchzogen, die von der Pupille ausgehen.
Die Rückenflosse ist von einem schwarzen Balken etwa auf halber Höhe vor der Flosse durchzogen, der sich nach unten zur Rückseite der Flosse neigt;
Der Bereich unter dem Balken ist klar mit rot-orangefarbenem Pigment, das sich von Flecken entlang der Basis der Rückenflosse bis auf die Flosse erstreckt und mehrere rundliche Bereiche entstehen;.
Der Bereich über dem dunklen Balken ist grau mit dunklerem distalen Rand; zweite Rückenflossenmembran klar, mit rot-orangen Flecken auf der basalen Hälfte der Strahlen.
Die Schwanzflosse ähnlich der zweiten Rückenflosse; basale zwei Drittel der Afterflosse schwarz mit einer Reihe rot-orangener Flecken auf den Membranen etwa ein Drittel von der Basis entfernt, distaler Rand klar;, die Membranen der Brust- und Beckenflossen klar, Strahlen dunkel.
Etymologie. Das spezifische Epitheton ist ein Adjektiv, das sich auf den Standort der Art bezieht.
Literaturfundstelle:
Greenfield D.W., Erdmann, M.V. & Tornabene, L. (2023)
Eviota atauroensis, a new dwarfgoby (Teleostei: Gobiidae) from Timor-Leste. Journal of the Ocean Science Foundation, 40, 48-56.
https://doi.org/10.5281/zenodo.8381649
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die neue Art ist derzeit nur von der Insel Atauro in Timor-Leste bekannt, wo sie von den Oberseiten von Porites-Korallenknollen in einer flachen subtidalen (0,5-2 m) Brandungszone gesammelt wurde.
Atauro ist eine osttimoresische Insel in der Bandasee nördlich von Timor., der Name "Atauro" bedeutet "Ziege", was daher kommt, dass auf der Isel Ziegen gehalten werden.
Eviota atauroensis wurde in der flachen (0,5 -2 Meter Tiefe) in der Brandungszone von mittelgroßen Porites-Korallenbommeln gesammelt, wo die einzelnen Grundeln auf den abgestorbenen Korallenoberseiten von Bommies ruhten, die bei den niedrigsten Gezeiten freiliegen.
Die toten Korallen-Struktur unterliegt einer umfangreichen Bioerosion, die Löcher und Risse zum Schutz der Grundeln entstehen lässt.
Die Hintergrundfarbe von Kopf und Körper der Atauro-Zwerggrundel sind durchscheinend grau, mit bläulichem Schimmer am Körper
Entlang der Mittellinie des Körpers verlaufen 6 innere schwarze Flecken, die sich über die silberweißn Wirbelsäule ziehen und zuletzt einen deutlichen Schwanzstielfleck bilden, der sich bis über die Mittellinie erstreckt.
Die hinteren 4 Flecken sind mit den ventralen postanalen Flecken verbunden, der fünfte verbindet sich mit zwei Flecken.
Desweuteres sind 5 dunkle postanale Flecken zu erkennen, die durch silberweiße Flecken getrennt sind.
Die Schuppen des Körpers sind rot-orange umrandet; eine Reihe kleiner rot-orangefarbener Flecken verläuft entlang der Rückenflossenbasis.
Die Schwanzflossenbasis ist mit Ansammlungen rot-orangefarbener Flecken über der Hypuralplatte versehen und zwei rot-orangefarbene Flecken, einer dorsal und einer ventral, auf der fleischigen Brustflossenbasis, die Ansammlungen deutlich getrennter, kleiner schwarzer Melanophoren überlagern.
Der Kopf ist mit rot-orangefarbenen Flecken und Bändern, die über kleinen schwarzen Melanophoren liegen.
3 Bänder sind auf der Oberseite des Kopfes, zwei über dem Nacken, eines erstreckt sich von hinter dem Auge nach oben, zu erkennen.
Der Bereich hinter den Augen mit einem Fleck, 3 Flecken, die sich vom Auge aus in 4-Uhr-Position über die Wange; weitere 4 bilden einen Balken an der 6-Uhr-Position, der sich bis unter den Kiefer erstreckt;
Auf Kiefer, Wange und im Bereich des Kiemendeckels sowie unter dem Kopf befinden mehrere weitere verstreute rot-orangefarbene Flecke .
Das Auge ist durch einen gelbem Ring um die Pupille gekennzeichnet, die Iris ist silberfarben, von schmalen roten Speichen durchzogen, die von der Pupille ausgehen.
Die Rückenflosse ist von einem schwarzen Balken etwa auf halber Höhe vor der Flosse durchzogen, der sich nach unten zur Rückseite der Flosse neigt;
Der Bereich unter dem Balken ist klar mit rot-orangefarbenem Pigment, das sich von Flecken entlang der Basis der Rückenflosse bis auf die Flosse erstreckt und mehrere rundliche Bereiche entstehen;.
Der Bereich über dem dunklen Balken ist grau mit dunklerem distalen Rand; zweite Rückenflossenmembran klar, mit rot-orangen Flecken auf der basalen Hälfte der Strahlen.
Die Schwanzflosse ähnlich der zweiten Rückenflosse; basale zwei Drittel der Afterflosse schwarz mit einer Reihe rot-orangener Flecken auf den Membranen etwa ein Drittel von der Basis entfernt, distaler Rand klar;, die Membranen der Brust- und Beckenflossen klar, Strahlen dunkel.
Etymologie. Das spezifische Epitheton ist ein Adjektiv, das sich auf den Standort der Art bezieht.
Literaturfundstelle:
Greenfield D.W., Erdmann, M.V. & Tornabene, L. (2023)
Eviota atauroensis, a new dwarfgoby (Teleostei: Gobiidae) from Timor-Leste. Journal of the Ocean Science Foundation, 40, 48-56.
https://doi.org/10.5281/zenodo.8381649
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Journal of the Ocean Science Foundation