Haltungsinformationen
2018
Das japanische Pygmäen-Seepferdchen, Hippocampus japapigu ist eine neu beschriebene Art von Pygmäen-Seepferdchen, und kommt, wie der Name schon deutlich macht, aus Japan.
Interessant ist, dass dieses Zwergseepferdchen nicht, wie alle anderen Zwergseepferdchen, mit einem bestimmten Wirt wie einer Gorgonien- oder Weichkoralle assoziiert, sondern sich in felsigen Riffen an Algenrasen und zwischen kleinen Hydrozoonen festhält.
Hippocampus japapigu unterscheidet sich von den anderen freilebenden Pygmäen-Seepferdchen durch ein Netzmuster aus weißem Gittern über dem Körper, die oft einen schwarzen Fleck in sich trägen.
Es existieren morphologische und genetische Unterschiede zwischen Hippocampus japapigu und anderen Pygmäen Seepferdchen.
Die Körperfärbung des kleinen Seepferdchens ist braun, beige, rosafarben und weißlich.
Hippocampus japapigu bewohnt subtropische und gemäßigte Riffe vom südlichen bis zum mittleren Westen Japans.
In den Gewässern um die Izu-Inseln Miyake und Hachijo sowie um die Küstenstadt Kushimoto und in der Sagami Bucht, im Süden der Präfektur Kanagawa in Honshū, konnte Dr. Richard Smith viele dieser Pygmäen-Seepferdchen in einer Wassertiefe zwischen 8-15 Meter Bereich in geschützten Riffen finden.
Dr. Richard Smith hat seine Doktorarbeit über die Gorgonien-assoziierten Pygmäen-Seepferdchen geschrieben und uns die Nutzung seiner Fotos spontan zugesagt, wofür wir uns herzlichst bedanken.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Vorschriften zur Haltung von Seepferdchen
Die Mindestanforderungen an die Haltung von Seepferdchen (gem. EG-VO 338/97) des Bundesamt für Naturschutz können Sie als PDF hier herunterladen: https://meerwasser-lexikon.de/downloads/BfN_Mindestanforderung_haltung_seepferdchen_hippocampus.pdf
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Das japanische Pygmäen-Seepferdchen, Hippocampus japapigu ist eine neu beschriebene Art von Pygmäen-Seepferdchen, und kommt, wie der Name schon deutlich macht, aus Japan.
Interessant ist, dass dieses Zwergseepferdchen nicht, wie alle anderen Zwergseepferdchen, mit einem bestimmten Wirt wie einer Gorgonien- oder Weichkoralle assoziiert, sondern sich in felsigen Riffen an Algenrasen und zwischen kleinen Hydrozoonen festhält.
Hippocampus japapigu unterscheidet sich von den anderen freilebenden Pygmäen-Seepferdchen durch ein Netzmuster aus weißem Gittern über dem Körper, die oft einen schwarzen Fleck in sich trägen.
Es existieren morphologische und genetische Unterschiede zwischen Hippocampus japapigu und anderen Pygmäen Seepferdchen.
Die Körperfärbung des kleinen Seepferdchens ist braun, beige, rosafarben und weißlich.
Hippocampus japapigu bewohnt subtropische und gemäßigte Riffe vom südlichen bis zum mittleren Westen Japans.
In den Gewässern um die Izu-Inseln Miyake und Hachijo sowie um die Küstenstadt Kushimoto und in der Sagami Bucht, im Süden der Präfektur Kanagawa in Honshū, konnte Dr. Richard Smith viele dieser Pygmäen-Seepferdchen in einer Wassertiefe zwischen 8-15 Meter Bereich in geschützten Riffen finden.
Dr. Richard Smith hat seine Doktorarbeit über die Gorgonien-assoziierten Pygmäen-Seepferdchen geschrieben und uns die Nutzung seiner Fotos spontan zugesagt, wofür wir uns herzlichst bedanken.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Vorschriften zur Haltung von Seepferdchen
Die Mindestanforderungen an die Haltung von Seepferdchen (gem. EG-VO 338/97) des Bundesamt für Naturschutz können Sie als PDF hier herunterladen: https://meerwasser-lexikon.de/downloads/BfN_Mindestanforderung_haltung_seepferdchen_hippocampus.pdf
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Richard Smith - www.OceanRealmImages.com