Haltungsinformationen
Wie alle Seepferdchen, nicht einfach in der Haltung, man kann diese auch als problematisch einstufen. Man erkennt dieses Pferdchen anhand der gestreiften Schnauze. Es wird daher umgangssprachlich auch Zebraschnautze genannt.
Sind ab dem 7. Monat sexuell aktiv, kleine Pferdchen haben die Größe von ca. 14 mm.
Die Pferdchen stehen alle eher auf lebendes Futter, mit Glück fressen sie mit der Zeit dann Mysis.
Seepferdchen sollten in einem Extrabecken gehalten werden, da sie langsame Fresser sind und Fische sowie große Garnelen ihnen die Nahrung streitig machen können. Seepferdchen sollten, wenn möglich in Paarhaltung gepflegt werden.
Die Verhältnisse im Aquarium sollten auf sie abgestimmt sein - Artenbecken mit einer Höhe von mindestens 50 cm.
Steht auf der Roten Liste gefährdeter Tiere - Stand 01/2017
Spezifische Seepferdchenkrankheiten
Weiße Schwanzspitze
Ein Mykobakterium befällt die Schwanzspitze und es ist zu erkennen durch die weiße Schwanzspitze. Das befallene Gewebe löst sich langsam auf. Das Seepferdchen kann sich meistens mit dem Greifschwanz nicht mehr fest halten. Es ist auf jeden Fall umgehend zu separieren bzw. in ein Quarantänebeken zu überführen. Die Krankheit ist sehr ansteckend und kann eventuelll durch eine gute Wasserqualität bekämpft werden in Zusammenhang mit UV-Klärer bzw. Ozon Nutzung. Bei der Pflege sollte soweit wie möglich der Stess vermieden werden.
Luft im Brutbeutel
Beschreibung folgt....
Gasblasen
Steht auf der Roten Liste gefährdeter Tiere!
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Vorschriften zur Haltung von Seepferdchen
Die Mindestanforderungen an die Haltung von Seepferdchen (gem. EG-VO 338/97) des Bundesamt für Naturschutz können Sie als PDF hier herunterladen: https://meerwasser-lexikon.de/downloads/BfN_Mindestanforderung_haltung_seepferdchen_hippocampus.pdf
Synonyme:
Hippocampus aimei Roule, 1916 · unaccepted (pro parte synonym: this name has...)
Hippocampus arnei Roule, 1916 · unaccepted (misspelling, pro parte synonym:...)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Ben Kimmich, Schweiz


