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Ostorhinchus fukuii Kardinalbarsch

Ostorhinchus fukuii wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Izuzuki Diver, Satoshi Yamamoto, Japan

Foto: Osezaki, Japan, 34 Meter Tiefe, 7/2008


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Izuzuki Diver, Satoshi Yamamoto, Japan . Please visit www.izuzuki.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10509 
AphiaID:
1043452 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus fukuii 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Cardinal Fish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > fukuii (Art) 
Erstbestimmung:
(Hayashi, ), 1990 
Vorkommen:
Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Japan 
Meerestiefe:
35 - 60 Meter 
Größe:
bis zu 9,3cm 
Temperatur:
19,9°C - 2,00°C 
Futter:
Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-10-07 22:37:47 

Haltungsinformationen

(Hayashi, 1990)

Ein interessanter gefärbter Apogon. Scheint im Schwarm zu schwimmen. Konkrete Haltungshinweise auf längere Dauer fehlen noch.

Synonym: Apogon fukuii Hayashi, 1990

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Apogon (Genus) > Apogon fukuii (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Homepage Izuzuki Diver (jp). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 02.02.20#1
Ich habe seit gestern (0.1.02.2020) fünf dieser hübschen Kerlchen im Becken...
Ca 15min nach dem einsetzen waren sie als Schwarm im Freiwasser unterwegs und lassen sich auch nicht bzw nur sehr kurz dazu bewegen diesen zu verlassen... Wenn eventuell ne Palette oder ein anderer Doktor auf den Schwarm zu schwimmt, gehen sie kurz auseinander, um ihn durch zu lassen und sind danach sofort wieder zusammen...

Selbst nachts sind alle fünf zusammen, ganz nah am Boden des Riffes.

Beim fressen konnte ich heute mehrfach beobachten das immer nur zwei oder drei der Fische fressen und die anderen scheinbar die Umgebung im Auge behalten... Dies passiert in einem permanenten Wechsel.

Bis jetzt sind alle Tiere ca 3,5-4,5cm lang und ca 1-1,7cm hoch (inkl Flossen).
Sie fressen sehr gut aber eher hektisch. Bis jetzt jedoch nur Frofu...

Ich werde in ein paar Wochen wieder weiter berichten...
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