Anzeige
Fauna Marin GmbH Tunze BAS Kölle Zoo Aquaristik Fauna Marin GmbH

Ostorhinchus limenus Sydney Kardinalbarsch

Ostorhinchus limenus wird umgangssprachlich oft als Sydney Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Tracey I Howley, Australia

Ostorhinchus limenus, La Balsa 2024


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tracey I Howley, Australia . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8317 
AphiaID:
1011797 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus limenus 
Umgangssprachlich:
Sydney Kardinalbarsch 
Englisch:
Sydney Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > limenus (Art) 
Erstbestimmung:
(Randall & Hoese, ), 1988 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, New South Wales (Ost-Australien), Queensland (Ost-Australien), Victoria (Australien) 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Brackwasser, Felsküsten, Korallenriffe, Meerwasser, Offshore (vor der Küste) 
Größe:
bis zu 14cm 
Temperatur:
22,2°C - 27,4°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-11-14 15:21:51 

Haltungsinformationen

Ostorhinchus limenus (Randall & Hoese, 1988)

Ein etwas grauer Kardinalfisch mit rosa Flossen und fünf dunklen Streifen entlang des Körpers. Die beiden oberen, schmalen, gebogenen Streifen sind weit von dem breiten, seitlichen Mittelstreifen entfernt, der in einem großen dunklen Fleck am Schwanzansatz endet.

Sydney Kardinalbarsche kommen in felsigen Flussmündungen bis hin zu küstenfernen Riffen vor, meist in kleinen Gruppen. Sie sind Maulbrüter. Während der Balz und des Laichens bilden sie Paare.

Ostorhinchus limenus ist gemäß WoRMS Wirt des Endoparasiten Helicometra fasciata (Rudolphi, 1819) Odhner, 1902.

Synonym:
Apogon limenus Randall & Hoese, 1988 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Australian Museum (en). Abgerufen am 24.05.2021.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Adult

1
Copyright Ian Banks, Gold Coast Seaway, Queensland , Australien
1

Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!