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Ostorhinchus nanus Zwerg-Kardinalbarsch

Ostorhinchus nanus wird umgangssprachlich oft als Zwerg-Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rafi Amar, Israel

Tiny Cardinalfish - Ostorhinchus nanus Israel 2017


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rafi Amar, Israel . Please visit www.rafiamar.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8273 
AphiaID:
712676 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus nanus 
Umgangssprachlich:
Zwerg-Kardinalbarsch 
Englisch:
Yellow Banded Cardinalfish, Tiny Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > nanus (Art) 
Erstbestimmung:
(Allen, Kuiter & Randall, ), 1994 
Vorkommen:
Indonesien, Malaysia, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Salomonen, Sumatra 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-11-22 20:57:58 

Haltungsinformationen

Ostorhinchus nanus (Allen, Kuiter & Randall, 1994)

Der Name „nanus“ ist Latein und bedeutet "Zwerg" und bezieht sich auf die geringe Größe und dass seine Größe eine der kleinsten in der Gattung ist. Die Zwerg-Barsche sind Riff assoziiert, leben in einer Tiefe von 3-20m in schlammigen Küstenriffen. Sie sind in kleinen Gruppen tagsüber in der Nähe von Steinkorallen und Weichkorallen zu finden. Ostorhinchus nanus sind Maulbrüter.

Kleine Kardinalbarsche wie Ostorhinchus nanus und Ostorhinchus parvulus können in einer Gruppe mit Lebendfutter gut gehalten werden, vorausgesetzt die kleinen Barsche werden nicht durch zu große und aggressive Mitbewohner gestresst.

Ein kleiner Schwarm von 20 bis 30 Tieren wirkt im Meerwasseraquarium genauso schön wie ein Schwarm Rote Neons im Süßwasseraquarium!

Synonym:
Apogon nanus Allen, Kuiter & Randall, 1994

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Ditch Townsend,  Malaysia, Tunku Abdul Rahman Park
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Copyright Ditch Townsend,  Malaysia, Tunku Abdul Rahman Park
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Copyright Dr. J. E. Randall, Flores, Indonesien
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Copyright Dr. J. E. Randall, Maumere, Flores, Indonesien
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