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Ostorhinchus notatus Kardinalbarsch

Ostorhinchus notatus wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Copyright Dr. J. E. Randall, Foto Miyake-jima,Japan


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5046 
AphiaID:
273057 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus notatus 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Spotnape Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > notatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Houttuyn, ), 1782 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indonesien, Japan, Komodo, Korallenmeer (Ost-Australien), Korea, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Salomonen, Taiwan, West-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Größe:
8 cm - 10 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischlarven, Fischbrut, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-12 11:05:55 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Ostorhinchus notatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Ostorhinchus notatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Ostorhinchus notatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Houttuyn, 1782)

Korrekter Name laut WoRMS:
Apogon notatus (Houttuyn, 1782)

Korrekter Name laut FishBase:
Ostorhinchus notatus

Bei diesem Kardinalbarsch handelt es sich um einen nachtaktiven Maulbrüter, der sich bevorzugt in Gruppen in Korallenblöcken aufhält.

Die Maulbrut übernimmt das männliche Tier, während in diesem Fall das Weibchen das Territorium gegen Eindringlinge verteidigt.
Es kommt immer wieder einmal zu Brutkanibalismus, um die Anzahl der Larven der Maulgröße anzupassen.

Kein häufig importierter Kardinalbarsch.

Der Barsch wird eine Vielzahl von fleischigem Futter akzeptieren, dass mit Vitamin und Spirulina angereichert werden muss.
Zwei Fütterungen sollten pro Tag erfolgen.
Apogon notatus bevorzugt eine schwach beleuchtete Umgebung mit Höhlen, wenn dies gegeben ist, kann der Barsch in kleinen Gruppen gut gehalten werden kann.

Synonyme:
Sparus notatus (Houttuyn, 1782)
Apogon notatus (Houttuyn, 1782)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Apogon (Genus) > Apogon notatus (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein

Copyright Dr. J. E. Randall, Foto Miyake-jima,Japan
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copyright Johnny Jensen, Dänemark
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