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Ostorhinchus nigripes Kardinalbarsch

Ostorhinchus nigripes wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Lampi64

Kardinalbarsch Ostorhinchus nigripes

Kenia, Watamu


Eingestellt von Lampi64.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11751 
AphiaID:
1020825 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus nigripes 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Blackfoot Cardinal 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > nigripes (Art) 
Erstbestimmung:
(Playfair, ), 1867 
Vorkommen:
Kenia, Ost-Afrika, Süd-Afrika, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 2 Meter 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
27°C - 28°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-10-31 14:58:24 

Haltungsinformationen

Das erste Foto dieses Kardinalbarschs wurde uns zur ID von Lampi64 eingestellt, die ID erfolgte durch unseren Administrator Michael Limberger.
Lampi64 konnte diesen kleinen Barsch um Watamu, an der Küste Kenias, im Westlichen Indischen Ozean in einer Wassertiefe von stolzen 40 Zentimetern vor die Kameralinse bekommen, vielen Dank!
Diese Art von Kardinalbarschen wurden auch im St.-Lucia-See, einem See mit Meerwasserzufluß, in Südafrika gefunden und abgelichtet.
Vermutlich werden sich zwischen Südafrika und Kenia weitere Küstenregionen finden lassen, in denen Ostorhinchus nigripes heimisch ist, wir lassen uns überraschen.

Kardinalbarsche sind überwiegend nachtaktive Zooplanktonjäger und zudem Maulbrüter.
Kardinalbarsche sind, wenn einmal im Aquarium eingewöhnt, sehr dankbare Pfleglinge.

Info von Lampi64:
Die Barsche hat meine Frau in der sagenhaften Tiefe von 40 cm Wassertiefe bei Ebbe fotografiert. Mussten teilweise robben
War eine kleine Gruppe von 4 - 6 Tieren.
Waren immer wieder Gruppen in den Algenbüscheln zu finden.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Infoseite vom National Geographic zu Dawn Goebbels (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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