Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik ICP Aqua Medic Kölle Zoo Aquaristik

Ostorhinchus aureus Schwarzbinden-Kardinalbarsch

Ostorhinchus aureus wird umgangssprachlich oft als Schwarzbinden-Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber François Libert, Frankreich

Copyright zsispeo, Foto: South Komodo Island, Indonesien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers François Libert, Frankreich . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4901 
AphiaID:
712648 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus aureus 
Umgangssprachlich:
Schwarzbinden-Kardinalbarsch 
Englisch:
Golden Cardinalfish, Ringtail Cardinal, Ring-tail Cardinalfish, Ring-tailed Cardinalfish, Ring-tailed Cardinal-fish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > aureus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lacepède), 1802 
Vorkommen:
Ambon, Andamanen und Nikobaren, Ashmore- und Cartierinseln, Australien, Bali, Banggai-Inseln, Borneo (Kalimantan), Djibouti, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Hong Kong, Houtman-Abrolhos-Archipel, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kenia, Komoren, La Réunion, Lord-Howe-Insel, Madagaskar, Malaysia, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Neukaledonien, New South Wales (Ost-Australien), Northern Territory (Australien), Ost-Afrika, Ostchinesisches Meer, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Seychellen, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sulawesi, Taiwan, Tansania, Tasmansee, Timor-Leste, Timorsee, Togian-Inseln, Togo, Tonga, Vietnam, Weihnachtsinsel, West-Australien, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 40 Meter 
Habitate:
Felsspalten, Löchern in Riffwänden, Meerwasser, Riffverbunden, Unterwasserhöhlen 
Größe:
bis zu 14.5cm 
Temperatur:
24,7°C - 29°C 
Futter:
Fangschreckenkrebse (Stomatopoden), Felsgarnelen, Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krabben, Krebse, Krustentiere, Räuberische Lebensweise, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Aquarium:
~ 1000 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-11-06 16:55:35 

Haltungsinformationen

Ostorhinchus aureus (Lacepède, 1802)

Der Schwarzbinden-Kardinalbarsch lebt ehr versteckt in Löchern, Höhlen, größeren Felsspalten oder unter Simsen in flachen Gewässern bis zu ca. 40 Metern Tiefe. Da der Kardinalbarsch mit knapp 15cm ein idealer Happen für größere Raubfische darstellt, sucht er entsprechende Versteckmöglichkeiten zu seinem Schutz auf.

Beschreibung Ostorhinchus aureus: Kupferrot mit irisierendem Schimmer, nach hinten heller; ein schwärzlicher Streifen, von einer blauen Linie begrenzt, verläuft vom Maul durch das Auge und darüber hinaus; ein schmaler blauer Streifen auf dem Oberkiefer. Großes, schräges Maul; fünf mittlere Schuppen vor dem Rücken; Ein schwarzer Streifen um den Schwanzstiel ist sowohl bei Jungtieren als auch bei adulten Tieren vorhanden.

Ostorhinchus aureus ist ein Maulbrüter.

Besonders im Winter und Frühjahr trifft man Ostorhinchus aureus in Gruppen mit Ostorhinchus apogonoides, dem Goldbauch-Kardinalbarsch,im Sommer und Herbst allerdings leben die Sonnenkardinalbarsch unter sich.

Synonyme:
Amia aurea (Lacepède, 1802) · unaccepted
Apogon aureus (Lacepède, 1802) · unaccepted
Apogon roseipinnis Cuvier, 1829 · unaccepted
Centropomus aureus Lacepède, 1802 · unaccepted
Gronovichthys aureus (Lacepède, 1802) · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Laich


Gruppe

Copyright Neil Liddle, Sonnenkardinalbarsche (Ostorhinchus aureus) und eine unbestimmte Kardinalbarschart in einer Höhle des Ningaloo Riffs
1
Copyright J.E. Randall,Indonesia, Ambon
1

Schwarm


Allgemein

Copyright zsispeo, Foto: South Komodo Island, Indonesien
1
Copyright Jim Greenfield, Foto Molukken, Indonesien
1
Copyright Dr. Paddy Ryan
1
Copyright Dr. Paddy Ryan
1
copyright Richard & Mary Field, Oman, Bandar Jissah, Gulf of Oman
1
copyright Richard & Mary Field, Oman, Bandar Jissah, Gulf of Oman
1
copyright Jean-Claude Baur
1
copyright Prof. Dr. Robert A. Patzner
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!