Haltungsinformationen
Apogon hoeveni ist weit verbreitet im Indo-Pazifik zu finden. Von Indien im Westen bis Japan im Osten, südlich bis zur Nordküste Australiens, oft in Flussmündungen und geschützten Buchten mit hellem und weichem Untergrund.
Ein bräunlicher Kardinalfische mit gelblichem Kopf, ein weißer Rand auf der Rückseite der dorsalen Flossen und ein kleiner weißer Fleck am Oberkörper unterhalb des letzten Rückenflossenstrahls. Dieser markante weiße Fleck ist Namensgebend für die englischsprachige Bezeichnung als "Frostfin Cardinalfish".
Es kommt in kleinen Gruppen zwischen Korallen, Seeigel, Crinoiden und Algen vor. Oft findet man diesen Kardinalfisch auch zwischen Seeigeln der Familie Diadema, in denen sie Schutz vor Fressfeinden suchen.
Er ist ein Riff assoziierter Maulbrüter.
Der Artname "hoeveni" ehrt den niederländischen Zoologen Jan Van der Hoeven (1801-1868)
Ab und an findet dieser schöne Kardinal seinen Weg in den Aquarienhandel.
Synonyme_
Apogon haeveni Bleeker, 1854 · unaccepted (misspelling)
Apogon hoeveni Bleeker, 1854 · unaccepted (misspelling)
Apogon hoevenii Bleeker, 1854 · unaccepted (synonym)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Jim Greenfield, Großbritannien