Haltungsinformationen
Dr. Suzuki Toshiyuki war so freundlich und hat dem Meerwasser-Lexikon die Nutzung seines Fotos von Ostorhinchus ishigakiensis erlaubt, dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Der kleine Kardinalbarsch wurde vor 50 Jahren erstbeschrieben, nachdem er in flachen Wasserzonen zwischen Zostera-Seegras-Kolonien gesammelt werden konnte.
Die IUCN Rote Liste gibt für den Status des Kardinalbarsch "Least concern" = am wenigsten besorgniserregend an, dennoch sind im Internet keine Fotos lebender Fische zu finden.
Grundsätzlich soll Ostorhinchus ishigakiensis Seegraswiesen mit angrenzenden Korallenkolonien als Habitat bevorzugen.
Japan gilt als stark gefährdet, was den Rückgang der Seegrashabitate angeht.
Auf der Insel Iriomote ist seit 2013 ein rapider Rückgang der Seegraswiesen zu verzeichnen, der möglicherweise auf die Überweidung durch die Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) zurückzuführen ist, die zu einem Rückgang der Abundanz und Vielfalt der Seegrasfische in den abgegrasten Gebieten geführt hat.
Synonym: Apogon ishigakiensis Ida & Moyer, 1974 · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Der kleine Kardinalbarsch wurde vor 50 Jahren erstbeschrieben, nachdem er in flachen Wasserzonen zwischen Zostera-Seegras-Kolonien gesammelt werden konnte.
Die IUCN Rote Liste gibt für den Status des Kardinalbarsch "Least concern" = am wenigsten besorgniserregend an, dennoch sind im Internet keine Fotos lebender Fische zu finden.
Grundsätzlich soll Ostorhinchus ishigakiensis Seegraswiesen mit angrenzenden Korallenkolonien als Habitat bevorzugen.
Japan gilt als stark gefährdet, was den Rückgang der Seegrashabitate angeht.
Auf der Insel Iriomote ist seit 2013 ein rapider Rückgang der Seegraswiesen zu verzeichnen, der möglicherweise auf die Überweidung durch die Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) zurückzuführen ist, die zu einem Rückgang der Abundanz und Vielfalt der Seegrasfische in den abgegrasten Gebieten geführt hat.
Synonym: Apogon ishigakiensis Ida & Moyer, 1974 · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Toshiyuki Suzuki, Japan