Haltungsinformationen
Krankheitsanfälligkeit: Transportempfindlich und etwas heikel bei der Eingewöhnung, dann aber bei guter Fütterung ausdauernd. ozialverhalten: Er ist ein Schwarmfisch, der gerade bei Gefahr eng in der Gruppe zusammen bleibt. Friedlich gegenüber anderen Fischen. Becken: braucht gut strukturiertes Becken mit Versteckmöglichkeiten, gut geeignet für Korallenriffaquarien.
Dieser Apogon ist selten im Handel zu finden. Der maulbrütende Goldstreifen-Kardinalbarsch lebt in geschützten, klaren Wasserbereichen von Lagunen und seewärts gerichteten Riffe in einem Tiefenbereich von 1 bis mindestens 49 Metern. Der Kardinalbarsch findet sich zu kleinen Gruppen oder sogar größeren Schwärmen zusammen, hält sich tagsüber gerne unter Simsen,in Felslöchern in den langen Stacheln von Seeigeln und zwischen den Ästen von Acropora-Steinkorallen auf.
Mit Einbruch der Dämmerung geht der Barsch auf Nahrungssuche. Er ernährt sich von planktonischen Krebstieren und kleinen Wirbellose.
Erfreulich ist, dass dieser Kardinalbarsch in Gefangenschaft erfolgreich nachgezüchtet werden konnte.
Synonyme:
Apogon cyanosoma Bleeker, 1853
Apogon cyanosomus Bleeker, 1853
Ostorhynchus cyanosoma (Bleeker, 1853)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






François Libert, Frankreich
