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Ostorhinchus cyanosoma Goldstreifen-Kardinalbarsch

Ostorhinchus cyanosoma wird umgangssprachlich oft als Goldstreifen-Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber François Libert, Frankreich

Foto: Bohol, Philippinen


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers François Libert, Frankreich . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8361 
AphiaID:
319876 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus cyanosoma 
Umgangssprachlich:
Goldstreifen-Kardinalbarsch 
Englisch:
Yellowstriped Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > cyanosoma (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1853 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanen und Nikobaren, Arabisches Meer , Australien, Banggai-Inseln, Fidschi, Golf von Akaba, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Indonesien, Israel, Japan, Jordanien, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Komoren, Korea, Madagaskar, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mosambik, Neukaledonien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Seychellen, Sulawesi, Taiwan, Tansania, Tonga, Vanuatu, Vietnam, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 50 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
6 cm - 8 cm 
Temperatur:
25°C - 29,3°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-01-05 13:57:49 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Ostorhinchus cyanosoma sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Ostorhinchus cyanosoma interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Ostorhinchus cyanosoma bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Bleeker, 1853)

Krankheitsanfälligkeit: Transportempfindlich und etwas heikel bei der Eingewöhnung, dann aber bei guter Fütterung ausdauernd. ozialverhalten: Er ist ein Schwarmfisch, der gerade bei Gefahr eng in der Gruppe zusammen bleibt. Friedlich gegenüber anderen Fischen. Becken: braucht gut strukturiertes Becken mit Versteckmöglichkeiten, gut geeignet für Korallenriffaquarien.

Dieser Apogon ist selten im Handel zu finden. Der maulbrütende Goldstreifen-Kardinalbarsch lebt in geschützten, klaren Wasserbereichen von Lagunen und seewärts gerichteten Riffe in einem Tiefenbereich von 1 bis mindestens 49 Metern. Der Kardinalbarsch findet sich zu kleinen Gruppen oder sogar größeren Schwärmen zusammen, hält sich tagsüber gerne unter Simsen,in Felslöchern in den langen Stacheln von Seeigeln und zwischen den Ästen von Acropora-Steinkorallen auf.

Mit Einbruch der Dämmerung geht der Barsch auf Nahrungssuche. Er ernährt sich von planktonischen Krebstieren und kleinen Wirbellose.

Erfreulich ist, dass dieser Kardinalbarsch in Gefangenschaft erfolgreich nachgezüchtet werden konnte.

Synonyme:
Apogon cyanosoma Bleeker, 1853
Apogon cyanosomus Bleeker, 1853
Ostorhynchus cyanosoma (Bleeker, 1853)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.



Bilder

Schwarm

Yellowstriped cardinalfish (Ostorhinchus cyanosoma), Malediven 2016
1

Gruppe


Allgemein

Foto: Bohol, Philippinen
1
Copyright Robert Yin, Foto Philippinen
1
Copyright Dr. J. E. Randall, Foto Rotes Meer
1
Copyright Dr. Paddy Ryan
1
Copyright Dr. Paddy Ryan
1
Apogon cyanosoma
1

Erfahrungsaustausch

am 12.05.22#2
Seit Januar 2022 halte ich vier respektive heute noch drei O. cyanosoma. Offensichtlich besteht die Gruppe aus einem weiblichen und zwei männlichen Tiere, da die beiden Männchen Eier im Maul tragen. Dies könnte darauf hindeuten, dass Ostorhinchus cyanosoma in einem umgekehrten Harem lebt.
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Was ist das?

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