Haltungsinformationen
Ostorhinchus parvulus, Smith & Radcliffe, 1912
Die Körperfärbung von Ostorhinchus parvulus ist glänzend. Im Erwachsenenalter halbtransparent mit markantem großen roten Stielfleck. Ostorhinchus parvulus ist in Schwärmen an felsigen Riffen in Buchten und in strömungsreichen Gebieten anzutreffen. Maulbrüter. Ausgeprägte Paarung während der Balz und des Laichens.
Kardinalbarsche sind oft sehr heikel im Transport, man vermutet dass Ihnen der lange Transportweg doch mehr zusetzt als vielen anderen Fischen. Leider gibt es keine längerfristigen Haltungsberichte.
Wenn mal im Aquarium etabliert, dann aber durchaus leicht haltbar und wunderschön als Schwarmfisch zu halten. Eine Gruppenhaltung wird sogar unbedingt empfohlen, da sie sich damit viel wohler fühlen als in Einzelhaltung.
Diese Fische zeigen keinerlei Aggression untereinander oder gar zu anderen Fischen und wären damit ein idealer Besatz für kleine Aquarien.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Fütterungsinformation
Nimmt in der Regel schnell Ersatzfutter in Form von Frostfutter an. Bei der Eingewöhnungszeit sollte man mehrfach am Tag mit kleinen Frostfuttersorten füttern um Verluste zu vermeiden. Sollten Sie kein Frostfutter nehmen kann man ggf. auch auf lebende Artemia ausweichen oder Tigriopus californicus.
Das Fressverhalten ist wie bei Fahnenbarschen - Dauerfresser, mehrmals täglich kleinere Portionen sind von Vorteil.
Nach der Umstellung dürfte der kleine Barsch auch an Granulatfutter gehen.
Nachzuchtinformationen
Ist ein Maulbrüter.
Diese wunderschönen und kleinbleibenden Apogon sind in der Regel nicht ganz so häufig im Handel zu finden.
Synonyme:
Amia parvula Smith & Radcliffe, 1912
Apogon parvulus (Smith & Radcliffe, 1912)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die Körperfärbung von Ostorhinchus parvulus ist glänzend. Im Erwachsenenalter halbtransparent mit markantem großen roten Stielfleck. Ostorhinchus parvulus ist in Schwärmen an felsigen Riffen in Buchten und in strömungsreichen Gebieten anzutreffen. Maulbrüter. Ausgeprägte Paarung während der Balz und des Laichens.
Kardinalbarsche sind oft sehr heikel im Transport, man vermutet dass Ihnen der lange Transportweg doch mehr zusetzt als vielen anderen Fischen. Leider gibt es keine längerfristigen Haltungsberichte.
Wenn mal im Aquarium etabliert, dann aber durchaus leicht haltbar und wunderschön als Schwarmfisch zu halten. Eine Gruppenhaltung wird sogar unbedingt empfohlen, da sie sich damit viel wohler fühlen als in Einzelhaltung.
Diese Fische zeigen keinerlei Aggression untereinander oder gar zu anderen Fischen und wären damit ein idealer Besatz für kleine Aquarien.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Fütterungsinformation
Nimmt in der Regel schnell Ersatzfutter in Form von Frostfutter an. Bei der Eingewöhnungszeit sollte man mehrfach am Tag mit kleinen Frostfuttersorten füttern um Verluste zu vermeiden. Sollten Sie kein Frostfutter nehmen kann man ggf. auch auf lebende Artemia ausweichen oder Tigriopus californicus.
Das Fressverhalten ist wie bei Fahnenbarschen - Dauerfresser, mehrmals täglich kleinere Portionen sind von Vorteil.
Nach der Umstellung dürfte der kleine Barsch auch an Granulatfutter gehen.
Nachzuchtinformationen
Ist ein Maulbrüter.
Diese wunderschönen und kleinbleibenden Apogon sind in der Regel nicht ganz so häufig im Handel zu finden.
Synonyme:
Amia parvula Smith & Radcliffe, 1912
Apogon parvulus (Smith & Radcliffe, 1912)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Jim Greenfield, Großbritannien


